Auf der Sustain IT Konferenz in London gibt die STRATO AG, Europas zweitgrößter Webhoster, ihren Beitritt zu The Green Grid bekannt. Dies ist eine Initiative zur Steigerung der Energieeffizienz in Rechenzentren. Zusammen mit führenden IT-Unternehmen wie AMD, Sun Microsystems und Cisco arbeitet STRATO in The Green Grid daran, Energieverbräuche im Rechenzentrum zu messen und zu verbessern. Dabei nimmt STRATO eine Schlüsselrolle ein: Als einer der ersten europäischen Webhoster wird er die Testreihen von The Green Grid im Live-Betrieb durchführen.
„Mit The Green Grid machen wir die Energieeffizienz von Rechenzentren transparent und vergleichbar. Dadurch schaffen wir Handlungsdruck für andere Rechenzentrumsbetreiber“, sagt Damian Schmidt, Vorstandsvorsitzender der STRAO AG: „Im eigenen Rechenzentren können wir die Messansätze von The Green Grid genau testen und realitätsnah weiterentwickeln.“ STRATO hat in nur 18 Monaten rund 30 Prozent Energie pro Kunde eingespart und betreibt seit Januar beide Hochleistungsrechenzentren mit klimaneutral erzeugtem Strom der NaturEnergie AG. „Wir engagieren uns in The Green Grid, weil wir ein einheitliches Energieeffizienzlabel für Rechenzentren schaffen wollen“, so Schmidt weiter: „Dadurch kann sich der Kunde bewusst für einen IT-Dienstleister entscheiden. Nicht Green Washing, sondern Green Acting zählt.“
Bei The Green Grid mit Sitz in den USA handelt es sich um einen weltweiten Zusammenschluss von IT-Unternehmen und Experten, die die Energieeffizienz in Rechenzentren und dem geschäftlichen IT-Umfeld steigern wollen. Zu diesem Zweck entwickeln sie Standards und Kennzahlen, um Energieeffizienz zu messen und sie zu verbessern. Als einer der ersten europäischen Webhoster wird STRATO diese Kennzahlen im Live-Betrieb testen und Verbesserungsvorschläge einbringen. Damit nimmt das Unternehmen, das 2007 mit dem Berliner Umweltpreis des BUND ausgezeichnet wurde, erneut eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz in der IT ein.